Zwei Punkte aus Doppelwoche - [Spielbericht]

SR Aachen 25:27 TuS Wesseling

TuS Ehrenfeld 30:26 TuS Wesseling

In der letzten Woche standen gleich zwei Auswärtsspiele für die erste Herren auf dem Programm. Den Auftakt machte das Nachholspiel bei Schwarz-Rot, und sagen wir es wie es ist, wer donnerstags um 20:15 Uhr nicht voller Vorfreude nach Aachen reist, hat den Handball nie geliebt… Doch trotz dieser vielversprechenden Ausgangslage wurde das Spiel beim (damals noch, durch den Überraschungssieg gegen Brühl am Samstag gab SRA die rote Laterne ab) Tabellenletzten alles andere als ein handballerischer Leckerbissen. Daher sollen hier auch wenige Worte genügen: nach wie vor ersatzgeschwächt konnte man sich in einem engen Spiel nie klar absetzen, aber Mannschaft und Trainerteam fanden zusammen den richtigen Weg, um zwei Punkte mitzunehmen.

Fast auf die Minute zwei Tage später folgte dann, mit noch dünnerem Kader, das Auswärtsspiel beim Aufsteiger in Köln. Auch hier kann man nicht wirklich von einem tollen Handballspiel sprechen, mit dem Unterschied, dass der gastgebende Club im „TuS-Duell“ dies für sich zu nutzen wusste. In der ersten Halbzeit, vor allem je länger diese wurde, fand die erste Herren einen Weg in die Partie, sodass zur Halbzeit ein 16:10 auf der Anzeigetafel stand.

Doch Bissmann und Tillmann fanden in der Halbzeit anscheinend die richtigen Worte: mit einer besseren Abwehr vor dem nun stark aufspielenden Sneller-Aßmann und einem zielstrebigeren Angriff kämpften man sich Tor um Tor ran. Als der rot-weiße TuS dann auf ein Tor verkürzte (49.) und das Comeback greifbar schien, sorgte ein Kuriosum- manche würden vielleicht auch sagen eine Dummheit…- für das Verpuffen des Momentums: der Verfasser dieses Berichts musste merken, dass die Handzeichen des Schiris für eine Auszeit (insbesondere wenn der Zeitpunkt typisch für ein Time-Out wäre) des Gegners und für Freiwurf wegen falschen Anwurfs quasi nicht zu unterscheiden sind. Wenn man dann noch laut jubelt, wenn man aufs Feld läuft, lässt sich die Zeitstrafe nicht mehr verhindern. Es sei an dieser Stelle erwähnt, dass diese Dummheit bereits in der Kneipe gegenüber der Ehrenfelder Halle mannschaftsdienlich gesühnt wurde.

Bei allem humoristischen Umgang mit der Hinausstellung im Nachhinein, war diese während der Partie nicht nur in vollem Ernst extrem ärgerlich, sondern auch der fatale Nackenschlag, der die Partie quasi beendete. Ehrenfeld stellte in Überzahl wieder auf eine drei-Tore-Führung und brachte die Führung gegen weiter kämpfende Wesselinger Herren ins Ziel.

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Veröffentlichung

Do, 19. März 2026

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